DIE 2. WOCHE
Inzwischen hatte ich herausgefunden, wie ich meine Ernährungsumstellung noch besser in meinen täglichen Tagesablauf integrieren konnte. Die Variationen bei dem Snack behielt ich bei. Es war erstaunlich, welche Vielfalt sich mit einfachen Veränderungen erzielen ließ. Die Kollegen waren immer wieder aufs neue überrascht über die neuen Gestaltungen. Der Blick auf meine Schale wurde geradezu zu einem Ritual mancher Kollegen. Andere, welche die vorherigen Gestaltungen noch nicht kannte, waren ebenso erstaunt wie die vorherigen Kollegen zuvor.
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Die folgenden Monate
Inzwischen sind einige Monate vergangen. in dieser Zeit hatte ich nur wenig Zeit, das angefangene Tagebuch weiterzuführen. Dennoch hatte ich mein Vorhaben weiterhin beigehalten. Im Rahmen dieser weiteren Entwicklungen, wurde ich jetzt Teil einer Gruppe, die andere Menschen dabei betreut, auf gesunde Weise Ihr Gewicht zu verlieren.
Es ist erstaunlich auf wieviele Aspekte bei einer gesunden Gewichtsreduktion geachtet werden müssen. Im Laufe der vergangenen Wochen habe ich viele Leute kennengelernt, die zwar auch ihr Gewicht verändern möchten, dies aber durch eine Diät bewerkstelligen wollen. Viele werden jetzt vielleicht sagen, na klar, wie sonst soll ich meine Pfunde loswerden. Die Zeitschriften sind voll mit Diäten. Es werden immer wieder neue Methoden entwickelt. Schon einmal gefragt, warum es so viele verschiedene Diäten gibt? Es gibt eine einfache Antwort darauf. Es ist leicht sich an einem Bedürfnis anderer zu bereichern. Anders ausgedrückt, die meisten Diäten sind schlicht kommerzielles Marketing.
Bestimmt sagen jetzt einige, bei mir hat die ein oder andere Diät gewirkt. Meine Antwort darauf, das ist durchaus möglich. Doch, wer hat noch nicht von dem Jojo-Effekt gehört? Genau da liegt der Wunde Punkt. Diäten sind immer zeitbegrenzt. Danach gehen die Betroffenen zurück zu ihren alten Essgewohnheiten. Weiterhin, werden bei den meisten Diäten weniger essentielle Nährstoffe durch die Nahrung aufgenommen, was für den Körper eher schädlich statt förderlich ist. Letztlich komme ich damit zu der Feststellung, weg von Diäten und zurück zu einer gesunden Ernährung.
Doch zurück zu meinen Ergebnissen. Wer sich mit entsprechender Literatur zu dieser Thematik beschäftigt, findet dort die Regel das eine gesunde Gewichtsabnahme bei 0,5 – 1 kg pro Woche liegt. Weiterhin muss bei der Abnahme nicht ausschliesslich auf das Gewicht geachtet werden, sondern auch auf den prozentualen Fettanteil im Körper und das Viszeralfett (Organfett). Ähnlich wie beim BMI gibt es auch hier Vorgaben, die als Empfehlung angegeben werden. Der prozentuale Fettanteil bei Männern in meiner Altersgruppe zwischen 10 und 19,9% sowie der Viszeralfettwert zwischen 0 und 9.

Anhand der obigen Grafik ist zu erkennen, ich habe bis jetzt 14 kg abgenommen. Mein Fettwert hat sich von 35,21 auf 22,3, sowie mein Organfett von 12 auf 10 gesenkt. Dieses Ergebnis stellt lediglich eine Zwischenbilanz dar, zeigt aber, das mit gesunder Ernährung eine dauerhafte Gewichtsstabilität erreicht werden kann. Es ist durchaus möglich, diese Ergebnisse auch durch noch mehr Disziplin schneller zu erzielen. Mein Ziel ist jedoch eine dauerhafte Gewichtsabnahme, bei der ich mich auch wohl fühle.
Ich freue mich, wenn euch dieses Tagebuch ein wenig als Motivation dient. Wie bereits erwähnt arbeite ich inzwichen bei einer Gruppe zur Gewichtsabnahme mit. Solltet ihr selbst mehr zu dem Thema wissen wollen, könnt ihr mich gerne hierz kontaktieren.

