07/10/2009

Hotmail E-Mail Accounts gehackt

Wie die Deutsche Presse Agentur (dpa) mit dem gestrigen Tag bekannt gab, wurden 10 028 europäische E-Mail-Konten auf Hotmail mit den Anfangsbuchstaben mit A und B gehackt und am 1. Oktober auf der Seite pastebin.com ins Netz gestellt. Die ersten Berichte hierzu stammten von BBC und neowin.net. Ein Sprecher von Microsoft bestätigte bereits die Angaben. Die veröffentlichte Liste wurde inzwischen aus dem Netz entfernt.

Sicherheitsexperten raten  jedem Benutzer, sein Paßwort sofort zu ändern.

07/10/2009

Komfortabler Entpacker für OSX

Mit der kostenlosen Version Version 2.1 erscheint heute der Open-Source Enpacker The Unarchiver. Dieser kann die Archivformate Zip, Tar, Gzip, Bzip2, 7-Zip, Rar, LhA, StuffIt, BinHex, MacBinary, Xar, RPM, Cab, SEA und LZX dekomprimieren. Neu hinzugekommen sind die Formate Rar-, Zip- und 7-Zip.

13/09/2009

Update iTunes 9 & iPhone OS 3.1

Empfehlenswerte updates!

Die von Apple neu veröffentlichten updates für iTunes und das iPhone können nur empfohlen werden. Zwar kann es bei bestimmten Programmen auf dem iPhone zu fehlern kommen – z.B. Truephone – wo aber in kürze bereits auch hier updates zu erwarten sind.

Was gibt es neues bei iPhone OS 3.1:

  • Schon lange erwartet, können jetzt die Programme für das iPhone komfortabel mit iTunes angeordnet und gelöscht werden. Schluß mit der lästigen herumschieberei auf dem iPhone. Programme können in iTunes ausgewählt und direkt auf den richtigen Platz im iPhone verschoben werden. Abschließend mit Anwenden bestätigen und schon ist alles in der gewünschten Einstellung plaziert. Klasse!
  • Die Programme können in iTunes nach Name, Kategorie und Datum sortiert werden.
  • Der Bereich Musik wurde komplett überarbeitet. Die Darstellung wird jetzt wesentlich übersichtlicher dargestellt. Es gibt folgende Aufteilungen: Musik synchronisieren, Wiedergabelisten, Interpreten und Genres. Durch auswählen der einzelnen Auflistungen kann der Musikgeschmack individuell gestaltet werden.  So läßt sich die Musikauswahl noch präziser nutzen.
  • Podcast werden gezielt selektiert. Es kann der bisherige Automatismus verwendet werden oder von jedem Podcast einzelne Folgen. Eine Kombination beider Kriterien ist ebenfalls möglich.
  • Ein neuer Reiter wurde dem iPhone Menü hinzugefügt. iTunes U kann ebenfalls wie die Podcast nach eigenen Wünschen angeordnet werden.

Wandlung mit iTunes 9:

  • Mit dem update für iTunes wurde auch der iTunes Store überarbeitet.
  • Nicht auf den ersten Blick sichtbar, so wurde mit dem update ein neuer Ordner auf dem Rechner installiert. Wer sich den Ordner Automatisch zu iTunes hinzufügen in das Dock legt, kann automatisch neue Medien iTunes hinzufügen. Ist iTunes geöffnet, erfolgt die korrekte Platzierung sofort. Wenn iTunes nicht geöffnet ist, wird die Datei mit dem nächsten Start verschoben. Diese Funktion steht offensichtlich für alle Medien zur Verfügung.  Getestet habe ich es mit mit Musikstücken und Podcast. Selbst ein nicht existierender Podcast wurde kreiert.
  • Sehr erfreulich ist die neue Aufteilung im Order von iTunes. Wer über Ablage/Mediathek/Mediathek organisieren die Punkte Dateien zusammenlegen und Auf iTunes Medienverwaltung aktualisieren auswählt, kann die neue Struktur genießen. Es werden Unterordner für Musik, Filme, Podcasts, iTunes U, Anwendungen, Spiele, Hörbücher, Downloads, Ringtones und Mobile Applications erstellt.
  • Die Gestaltung von iTunes selbst wurde ebenfalls überarbeitet. Hinzugefügt wurde der Strukturpunkt Privatfreigabe und eine weitere intelligente Musikliste Klassische Musik. Mit Privatfreigabe können andere Benutzer auf die eigene iTunes-Sammlung zugreifen.

Rundum sind die updates sehr gut gelungen. Wer diese bislang noch nicht installiert hat, sollte dies bald nachholen. Die Nutzung mit iTunes wird erheblich vereinfacht und intuitiver.

21/06/2009

iPhone nie mehr ohne Energie

Es gibt ein neues Ladegerät für alle mobilen Geräte, die über einen USB Anschluß verfügen und sich darüber aufladen lassen. Der Hersteller Dyson, besser bekannt als Hersteller für Staubsauger, hat ein System entwickelt, womit die Körpereigene Energie in Strom umgewandelt wird. Bislang gibt es nur einen Prototypen, welcher jedoch als überaus modisch im Design anzusehen ist. Die Funktionsweise wird in dem u.a. Video anschaulich dargestellt. Weitere Informationen und Photos finden sich hier:

engadget Erste Bilder und Video
ausgefallene Ideen

21/06/2009

Tagebuch einer Diät (4)

DIE 1. WOCHE

Die folgenden Tage achtete ich ständig auf Änderungen innerhalb des Tages. Zunächst versuchte ich herauszufinden, wie ich den morgendlichen Druck auf dem Weg zur Arbeit ein wenig verschieben konnte. Daher verschob ich das trinken des Tees auf die Ankunft meiner Arbeit. Und siehe da, ich kam ohne Druck bei meiner Arbeit an. Zum Nachmittag trank ich dann noch ein weiteres Glas Tee.
Die ersten 2 Tage blieb ich auch bei den geviertelten Äpfeln. Doch ich wollte vermeiden, dass durch die tägliche Monotonie mein Interesse an den zwischendurch Snack vielleicht wieder abflaute. So besann ich mich an eine vor vielen Jahren gekaufte Raspel, um den Snack interessanter zu gestalten. Die Apfelscheiben sahen jetzt aus wie Chips. Dazu packte ich in Scheiben geschnittene Möhren und ein paar Cashewnüsse. Auf der Arbeit geöffnet, machte es richtig Spass von dem gesunden Snack zu naschen.
Jeden weiteren Tag wagte ich neue Kombinationen. Dafür verwendete ich immer rohes Gemüse und Obst wie etwa Möhren, Paprikaschoten (versch. Farben), Gurken, Radieschen, Erdbeeren, Trauben, Salat, etc. Hauptsache es sprach mich optisch an bei der Zubereitung und beim späteren Verzehr. Ob es schmeckte, stellte sich dann immer erst beim Verzehr heraus. So wurde jeder Tag zu einem Erlebnis.
Das erzeugte natürlich Aufsehen bei meinen Kollegen. Diese staunten jeden Tag aufs neue, welche neue Kreation ich dieses Mal verwendete. Den Snack teilte ich mir jeweils auf 2 Mahlzeiten ein – 1. Snack zwischen Frühstück und Mittag, 2. Snack zwischen Mittag und Abend. Das wurde dann zur Routine. Während meine Kollegen Kaffee tranken, oder am Automaten sich Chips bzw. Süßigkeiten holten, genoss ich meinen gesunden Snack, ohne dabei Appetit auf andere ungesunde Snacks zu bekommen.
Was für eine Veränderung und ein guter Schritt in die richtige Richtung. Von einem Menschen, der überhaupt kein Obst gegessen hat, habe ich mich in einen Menschen verwandelt, der jetzt 2x täglich Obst und Gemüse zwischendurch ist. Und ich kenne viele Menschen, denen es genauso geht. Obst wird von vielen immer mehr gemieden oder viel zu wenig am Tag gegessen.

Ebenso wie am ersten Tag blieb meine Energie über den gesamten Tag erhalten. Ohne weiteres Zutun wie den klassischen Aufputschmitteln Kaffee, Tee oder Süßigkeiten. Stattdessen nahmen meine Gelüste nach Süßigkeiten nahezu vollständig ab. Den so bekannten süßen Brotaufstrich, den Kinder genauso lieben wie viele Erwachsene, und von dem ich per Woche! 3x 400g Gläser Abends naschte, brauchte ich nicht mehr. Ich hatte einfach keinen Hunger mehr darauf. Die Abende wurden für mich wieder länger. Der Fernseher machte mich zu später Stunde nicht mehr müde. Die Bettruhe suchte ich nicht mehr auf, weil ich müde war, sondern, weil der vernunfthalber es sinnvoll war, zu einer bestimmten Zeit ins Bett zu gehen, damit ich am folgenden Tag ohne weitere Startschwierigkeiten aufstehen konnte.

Zum Ende der Woche wurden meine Kollegen immer neugieriger. In den vorherigen Wochen war ich ein durchschnittlicher Mensch wie alle anderen auch. Was mir nicht wirklich bewusst war, meine Kollegen aber bemerkt hatten, ich war jetzt ständig gut gelaunt und fröhlich. Den Stress und Ärger um mich herum konnte ich leichter von mir abschütteln. Meine Kommunikation wurde humorvoller und es machte einfach mehr Spass mit anderen über den Tag hinweg zu reden.
Das war neu für meine Kollegen. Es hagelte täglich neue Fragen, was mit mir passiert sei. Alle waren positiv überrascht. So musste ich jedem einzelnen berichten, dass ich dabei war, meine Ernährung vollständig umzustellen. Ich erzählte von meinen ersten Erfahrungen, wie ich mich fühlte, was ich veränderte. Täglich wurde von meinen Kollegen nachgehakt, um mir ein wenig mehr von meinen Erfahrungen zu entlocken. Andere wollten selbst etwas an sich verändern und fragten wie sie an die Produkte kommen könnten. Doch ich blieb konsequent. Erst wollte ich selbst sehen, was sich alles bei mir weiter veränderte und in welchem Zeitraum dies geschah.

06/06/2009

Tagebuch einer Diät (3) – Es geht los …

Der 5 April 2009 sollte für mich der Beginn eines neuen Lebens werden.

An diesem Tag hatte ich mich schliesslich durchgerungen. Ich begann meinen Ernährungsplan nach den Vorgaben umzustellen. Ziel war es für mich, herauszufinden, wie die Umstellung sich auf mich auswirken würde. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich noch nicht durch die Umstellung meines Ernährungsplanes mein Gewicht reduzieren. Es galt, nur zu sehen, was durch diese einfache Veränderung mit mir geschehen würde.

DER 1. TAG
Am Vortag hatte ich mir alle benötigten Produkten bereits besorgt. Der Basiskern der Umstellung ist ein Shake. Dazu kamen Tabletten mit Multivitaminen. Weiterhin noch Tabletten mit Fasern und Kräutern. Abschließend noch einen Kräutertee. Wie mir erklärt wurde, sind die Produkte alle aufeinander abgestimmt. Dann galt es auch noch ein paar Regeln zu beachten:
3 Hauptmahlzeiten
2 Zwischenmahlzeiten
viel Wasser trinken

Jetzt galt es mit der ersten Gewohnheit zu brechen. Was bedeutete das konkret?

Wie für die meisten Menschen beginnt für mich der Tag mit einem Frühstück. Im Laufe der Jahre hatte ich dieses einige Male geändert. Die vermeintlich gesunde Variante, wie etwa Müsli, Cornflakes, etc. kamen darin genauso vor wie auch verschiedene Brotsorten (Vollkornbrot, Graubrot, Sauerteigbrot, Weißbrot) mit den verschiedensten Belägen (Marmeladen, weg. Brotaufstriche, Wurst, Käse, etc). An machen Tagen gab es noch ein Ei, Joghurt oder Saft. Als Getränk zumeist schwarzen Tee. Im allgemeinen ein klassisches Frühstück. Das viel nun alles weg!
Zumindest fast alles. Allein das Frühstück selbst bleibt. Ein Tag beginnt mit einem guten Frühstück. Doch mein bisheriges Frühstück beinhaltete nicht alle Nährstoffe, die der Körper am Morgen benötigt. Deshalb wurde das bisherige Frühstück gestrichen und durch den Shake ersetzt. Vorab kamen die erwähnten Tabletten mit 500 ml Wasser. Das war auch schon alles und auch gleichzeitig sehr ungewohnt. Wer trinkt schon ein Shake am Morgen, dachte ich mir so. Und das soll reichen für die nächsten Stunden? Die Zeit für das gemütliche Frühstücken konnte ich jetzt für die Zubereitung der Zwischenmahlzeiten nutzen. Empfehlenswert als Zwischenmahlzeit sind Früchte und Gemüse. Ob das mal gut geht? Also bereitete ich der Einfachheit halber 2 geviertelte Äpfel vor. In der Zwischenzeit nippte ich langsam an dem Shake. Nachdem dieser leer war und die Äpfel vorbereitet waren, trank ich noch den Kräutertee. Dann machte ich mich auf den Weg zur Arbeit. Zumindest hatte ich keinen Hunger mehr. Soweit so gut.

Hui, was hatte ich es eilig auf die Arbeit zu kommen. Das gab’s noch nie :-) . Da war so ein gewisser Druck in der Blasengegend, der wollte nicht weichen und rief förmlich nach Erleichterung. Und das wiederholte sich mehrmals über den Tag hinweg. Denn mein Konsum an Wasser stieg automatisch an. Aus den üblichen 1-2 Litern wurden langsam 3-4 Liter. War halt ein wenig störend während der Arbeit, jedoch gesund für den Körper. Einige Zeit später, nahm ich mir dann den ersten Apfel zu Gemüte. Nicht das ich Hunger gehabt hätte, wie vielleicht vermutet, sondern um einfach zu sehen, ob ich mich dazu bewegen konnte, diesen auch zu essen. Es klappte wunderbar. Zum Mittag nahm ich die ebenfalls mitgenommenen Brote und später meine 2. Zwischenmahlzeit ein. Gegen 3 Uhr trank ich dann ein weiteres Mal von dem Kräutertee. Bis dahin viel mir nichts außergewöhnliches auf. Nun ja, bis auf den erwähnten regelmäßigen Lauf auf eine gewisse Örtlichkeit.

Am Ende meines Arbeitstages machte ich mich wieder auf den Heimweg. Erstaunlich war dabei nur, ich spürte nicht den üblichen Drang nach Hunger und in der Metro nicht die übliche Müdigkeit. Wirklich bewusst war mir das in dem Augenblick nicht, jedoch nahm ich mir jetzt mehr Zeit, ein Abendessen vorzubereiten. Wie auch zum Mittag nahm ich wieder die beschriebenen Tabletten zum Abendessen ein. Gleich wie auch die Tage zuvor, noch eine kleine Nachspeise Fruchtquark – das war’s aber auch dann.  Zum späteren Abend wurde ich am Fernseher nicht wie gewohnt müde. Ein Blick auf die Uhr verriet mir dann, es wird langsam Zeit in die Federn zu gehen. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag, an dem ich früh aufstehen musste.

06/06/2009

Wunderschöne Landschaftsaufnahmen

Noch bis zum 14 Juni ist diese beeindruckende Naturdokumentation mit außergewöhnlichen Landschaftsaufnahmen kostenlos in HD Qualität zu sehen. Erstellt wurde das Video von dem französischen Naturfotografen Yann Arthus-Bertrand. Dieser hat über viele Jahre Landschaftsaufnahmen aus der Luft gesammelt und diese zu dem ungewöhnlichen Naturfilm Home zusammengestellt. Wie in einem ähnlichen Projekt Die unbequeme Wahrheit, wird auch hier beabsichtigt, Menschen auf die Schönheit der Natur unserer Erde aufmerksam zu machen. Um möglichst viele Menschen zu einem Umdenken der derzeitigen Lebenssituation zu bewegen, wählte er zunächst eine Publikation auf YouTube. Anschließend ist der Film auch in den Kinos zu sehen.

Die Aufnahmen stammen aus insgesamt 50 ausgewählten Plätze, unter anderem aus Afrika, Brasilien, USA. Auf der Homepage können auf einem rotierenden Globus einzelne Bilder ausgewählt werden. Es werden hierbei die genauen Längen- und Breitengrade angezeigt. Anhand von GoogleMaps können die entsprechenden Gebiete noch gezielter betrachtet werden. Somit können die gezeigten Bilder des Filmes auch hervorragend geographisch nachvollzogen werden. Die Komposition des 90 minütigen Naturfilmes ist atemberaubend. Zusätzlich werden Dokumentationen über die Entstehung des Filmes angeboten.

Leider ist die Naturdokumentation ausschließlich in englischer Sprache zu sehen. Bedauerlicherweise wurden auch Teile des Films von einigen Ländern zensiert. Doch allein die einzigartiger Schönheit der einzelnen Bilder sind es auf jeden Fall wert, von jedem angesehen zu werden. Deutlich werden die Bedrohung des ökologischen Gleichgewichts durch den Menschen aufgezeigt. Wünschenswert wäre auch ein anschließendes reflektieren der gezeigten Eindrücke. Vielleicht kann auf diese Weise ein Umdenken bei vielen Menschen bewirkt werden.

Der Film wurde finanziert von PPR , einer Gemeinschaft von Sponsoren, wie Gucci, Puma, YvesSaintLaurent, sowie einiger anderer bekannter Firmen. Weitere Informationen zu dem Film finden sich auch auf der Webseite des Filmes.

02/06/2009

Tagebuch einer Diät (2)

So ging es weiter:

Übergewicht sollte auf lange Sicht nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Mein Vater hatte auch für mehrere Jahre Übergewicht. Was sich daraus als Folgen entwickelte, konnte ich selbst miterleben. Durch seine ständige Reisetätigkeit war seine Ernährung ebenfalls nicht ausreichend. Sport hat er nahezu nie gemacht. In jungen Jahren war er zeitweilig gewandert. Das fiel im Alter weg. Stattdessen musste er jetzt regelmäßig zur Dialyse – zum Schluss 3x die Woche. Hinzu kam Diabetes 2 (Altersdiabetes), welche dazu führte, das sein linkes Bein amputiert werden musste. Einige Zeit später wurde auch sein rechtes Bein schwarz.

Das sind nur ein paar Beispiele, die durch Übergewicht entstehen können. Andere Erkrankungen können sein, ein erhöhtes Risiko bei Krebs, Herzerkrankungen, Gelenkprobleme, etc. Ich wußte also, was auch mir geschehen könnte, wenn ich nicht bald etwas ändern würde. Wieder einmal war ich auf der Suche nach einem neuen Konzept. Ich wußte, ich muss etwas an meiner Ernährung ändern.
Langsam konzentrierte ich mich mehr auf meine Ernährungsweise. Süßigkeiten auf der Arbeit lehnte ich als ersten Schritt kategorisch ab. Ich wechselte meine Brote um in Knäckebrot. Als Aufstrich verwendete ich vor allem vegetarische Pasteten. Doch das Abendbrot blieb bis dahin unverändert. Schon auf dem Nachhauseweg von der Arbeit war ich immer sehr müde. In meiner Wohnung angekommen, beschränkte ich mein Essen auf die üblichen Fertiggerichte – manchmal Tiefkühlkost oder auch aus der Dose. Ich wußte, dass dies nicht gesund sein konnte. Ich befand mich in einem Kreislauf, aus dem ich nicht herauskam. Eine Motivation, wieder selbst zu kochen, konnte ich mir einfach nicht abringen. Was mir zu dieser Zeit auch nicht wirklich bewusst war, ich aß überhaupt kein Obst mehr. Meine Versuche, das im Kühlschrank aufgehobene Obst auch zu essen, scheiterte immer wieder. Nach einiger Zeit war es verdorben und ich musste es wegwerfen.

Stattdessen kaufte ich mir vermehrt Quark und verschiedene Fruchtjoghurts. Meinen Konsum auf Süßigkeiten konnte ich in dieser Zeit immer weiter reduzieren. Doch vor allem Abends kam der Heißhunger auf Süßigkeiten. Ich änderte ein wenig meine Taktik. Statt Schokolade und Chips kaufte ich mir Meeresfrüchtechips und einen bekannten Brotaufstrich. Beides aß ich dann langsam mit einem kleine Löffel, wenn der Heißhunger kam. Dann las ich in entsprechender Literatur, das Knäckebrot nicht bei Gewichtsabnahme hilfreich ist. Durch das mehrfache backen des Brotes, verschwindet nahezu das gesamte Wasser aus dem Teig. Die Konsequenz ist, es wird mehr Knäckebrot gegessen, wodurch auch mehr Kohlenhydrate aufgenommen werden. Das war ein weiteres Signal für mich, hier muss ich etwas ändern. Also wechselte ich wieder zurück zum Vollkornbrot.

Mein neues Gewicht konnte ich bis zu diesem Zeitpunkt ohne weiteres Zutun im wesentlichen halten. Inzwischen waren einige Monate vergangen. Langsam begann ich auch wieder Sport zu treiben. 1x die Woche begann ich zu joggen. Erst 5 km, dann steigerte ich die Entfernung bis auf 14 km.

Dann kam eine Richtungsweisende Erfahrung.

Durch meine stetige Suche nach einer beruflichen Weiterentwicklung, lernte ich jemand kennen, der sich mit Ernährung näher beschäftigte. Da ich eher zu den skeptischen Menschen zähle, wollte ich eigentlich nichts von den angebotenen Informationen wissen. Es klang in meinen Ohren viel zu abgehoben und futuristisch, als das ich dem Glauben schenken konnte. Um meinen guten Willen zu zeigen, ging ich zu einer der Veranstaltungen. Doch meine Skepsis blieb. Eine andere Veranstaltung folgte, wo auf andere Details näher eingegangen wurde. Ich hatte einiges probiert, in den letzten Jahren entsprechendes Wissen angeeignet, um zu erkennen, die Basis der Informationen war korrekt. Der Gedanke an eine Diät war zu diesem Zeitpunkt jedoch weiter denn je von mir gerückt. Dennoch wollte ich mehr wissen. Die Erfahrungen der anderen sprachen eine eindeutige Sprache. Um festzustellen, ob es bei mir funktionierte, musste ich es selbst probieren.

01/06/2009

Summary of a diet – Tagebuch einer Diät (1)

Wie alles begann:

In den letzten Jahren hatte sich mein Leben in einigen Bereichen grundlegend verändert. In früheren Jahren hatte ich immer Freude daran, mich gesund zu ernähren, selbst zu kochen und backen, ja sogar eine kurze Zeit lebte ich als Vegetarier. In meiner Schulzeit liebte ich den Sport. Danach wurde er immer weniger – bis er irgendwann ganz aufhörte. Ein letzter Versuch im Fitnessstudio, brachte auch nicht den gewünschten Erfolg. Irgendwann war auch dieser Anker verschwunden. Was war passiert?
Gründe gibt es für die Veränderung vermutlich viele. Einige werden vermutlich auch als Ausrede oder Entschuldigung abgetan. Beruflich sah ich mich auf jeden Fall in einer Sackgasse. Die Routine war als führende Kraft in den Alltag eingezogen. Der Prozess war schleichend. Unbemerkt zog er langsam in mein Leben ein. Irgendwann kam einmal eine Bemerkung, wie etwa ‘Du hast aber auch ein wenig zugelegt’.  Ja das stimmt. Mein Spiegel sprach eine eindeutige Sprache. Auch weite Kleidung half bald nichts mehr, dies zu verschleiern. Die Kleidergrößen wurden immer größer. Ich musste etwas verändern! Doch wie, ohne dem klassischem JoJo-Effekt auf dem Leim zu gehen.

Diäten gibt es viele – Verzicht von bestimmten Nahrungsmitteln ist kein Thema. Dieser führt nur dazu, dass ein Mangel bestimmter Nährstoffe auftreten würde. Damit vielen die üblichen Diäten schon einmal weg. Inzwischen nannte ich 105 Kg mein eigen.
Dann sah ich ein neues Highlight im letzten Jahr: Eine Konsole mit der man Spaß hat und damit durch Sport abnehmen kann. Gesagt, getan, eine Wii mit Balance Board musste her. 2 Monate lief alles hervorragend. Jeden Tag machte ich Sport. Es machte richtig Spaß. Der Erfolg blieb nicht aus. 9 Kilo habe ich in dieser Zeit abgenommen. Eigentlich ein guter Schnitt. Durch ein paar Erkrankungen wurde es immer weniger. Bis zu dem Tag, bis ich ganz aufhörte. Temporär spielte ich noch an der Wii. Doch als Training war dies nicht zu bezeichnen.

Erneut war ich an einem Tiefpunkt angelangt.

01/06/2009

Rund ums kochen mit dem iPhone

Welcher Hobbykoch kennt das nicht. In den eigenen Wänden werden Rezepte in Büchern, Kochkarten und Webseiten gewälzt. Wer daraus ein komplettes Menü zusammenstellen will, braucht erst einmal ein wenig Zeit. Anschließend müssen alle Zutaten auf die Einkaufsliste übertragen werden.
Wer kennt das nicht: beim einkaufen oder im Supermarkt vergißt man dann doch noch die ein oder andere Zutat. Besonders ungünstig, wenn es an einem Samstag geschieht, und der Fehler erst beim Geschäftsschluß auffällt.

Eine bessere Organisation bietet sich jetzt für iPhobe Besitzer an. Für den klassischen Einkauf kann die App Einkaufsliste verwendet werden. Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Programm. Die App ist einfach, mit den wichtigsten Funktionen ausgestattet, und bietet die Möglichkeit, mehrere Einkaufslisten zu entwerfen. Dies ist hilfreich, wenn mehrere Gerichte – für jedes Rezept eine -  gekocht werden sollen.
Nach Registrierung auf Valuephone, kann der Verwaltungsmanager genutzt werden und die Einkaufslisten können sowohl auf dem iPhone selbst oder über die Webseite eingegeben werden. Bedauerlich ist nur, dass keine Mengenangaben eingetragen werden können. Nach dem erfolgten Kauf der Zutat, kann diese abgehakt werden.

Einen anderen Weg geht die App Rezepte. Diese ist verbunden mit der Webseite Rezepte-Wiki. Wie der Name bereits verrät, werden hier Rezepte -  über 6000 derzeit verfügbar – angeboten. Es ist jedoch keine Internetverbindung nötig, um diese abzurufen.
Ausgesprochen gut gelöst ist die Menüführung. Alle Rezepte sind in Kategorien sortiert. Weiterhin kann auch gesucht werden. Die Suchfunktion teilt sich in Rezepte oder in Zutaten. Bedauerlich ist, dass immer nur nach einer einzigen Zutat gesucht werden kann. Vorteil ist jedoch, die Ergebnisse zu der Zutat sind beachtlich. Es werden nicht nur Rezepte mit dieser Zutat angezeigt. Darüber hinaus gibt es eine ausführliche Beschreibung zu der Zutat, wie etwa die verschiedenen Arten, Nährstoffe, Zusammensetzung, sowie weitere Verweise auf anderen Webseiten zu dieser Zutat. Leider ist die Darstellung nur horizontal möglich, was bei der Formatierung des Schirms nicht immer alle Informationen direkt anzeigt. Es handelt sich jedoch um die Version 1.2, womit weitere Verbesserungen noch zu erwarten sind.
Die Gestaltung der Rezepte selbst ist gut gelöst für den normalen Gebrauch. Ein Photo des Gerichtes wäre ein nettes Feature. Die Zusatzinformationen machen dies jedoch wieder wett. Neben den Standardinformationen werden benötigte Utensilien, entsprechende Beilagen und weitere Varianten angegeben. Für einen Preis von €2,39 ein abgerundetes Angebot.

Alternativ zu dem oben vorgestellten Programm, gibt es noch die App Kochbuch. Wer über keine große Rezeptsammlung verfügt, oder stets an neuen Rezepten interessiert ist, der ist hier richtig. Die App ist im wesentlichen als Rezeptdatenbank ausgelegt. Der Benutzer kann verschiedene Kochbücher anlegen (nach einer kostenlosen Registrierung auf Küchengötter). Als Basis werden 50 Rezepte des GU Verlages mitgeliefert. Nach der Registrierung, hat der Benutzer Zugriff auf die 20.000 Rezepte der erwähnten Webseite.
Eine nette Ergänzung ist das hinzufügen eigener Rezepte. Leider muß der Benutzer den AGB’s zustimmen, dass alle eingetragenen Rezepte für jeden zugänglich sind und die Rechte an dritte akzeptiert werden. Für einen Verkaufspreis von €2,39 ist diese Regelung nicht als empfehlenswert zu erwähnen.
Die Darstellung der Rezepte ist sehr übersichtlch. Die Rezepte werden Schritt für Schritt erklärt. Auf der 2. Seite werden die Zutaten mit weiteren Informationen ergänzt. Auch hier kann nach einzelnen Zutaten oder Rezeptnamen gesucht werden. Leider gibt es keine Sortierung nach Kategorien. Hier können nur die eigenen Kochbücher dafür angelegt werden. Für die Nutzung der App, muß bei der Suche eine Online verbindung bestehen. Die Nutzung der Rezepte selbst geht auch Offline.

Wer sich mit dem Thema Essen beschäftigt, der ist vielleicht auch an einer gesunden Ernährung interessiert. Für Körperbetonte Ernährung oder auch Gewichtsreduktion genannt, gibt es eine weitere hilfreiche App, die hierbei mit 100 Rezepten weiterhilft. Die App lautet Besser essen – leben leicht gemacht.
Nach Eingabe einiger persönlicher Daten, wird in der App ein Profil erstellt, welches regelmäßig aktualisiert werden sollte. In dem Profil wird eine Zielvorgabe eingegeben. Nach jeder Änderung der Daten, werden der Tagesbedarf von Kalorien, Eiweiss, Fett und Kohlenhydraten neu festgelegt. Der Gewichts- und BMI Verlauf werden in einer Grafik angezeigt.
Die App hilft sowohl beim Einkauf, asl auch bei der täglichen Speiseplanung. Mithilfe der integrierten Liste von Lebensmitteln, kann genau berechnet werden, welche Speisen den vorher berechneten Tagesbedarf decken. Zusätzlich gibt es einen Bereich von Lektionen und Aufgaben, worin viele hilfreiche Informationen zu gesunder Ernährung mitgeteilt werden. Mit dem angeboteten Konzept ist die App für €5,99 für Personen, die an Ihrem Gewicht arbeiten möchten, sehr zu empfehlen.

Als Resume läßt sich nicht die Ideale App vorstellen. Jedoch haben alle ihre Stärken und kleineren Schwächen. Anhand meiner Ausführungen fällt es jetzt vielleicht leichter, eine passende Auswahl zu treffen.